Jukebox

Jukebox

Man kann es kaum glauben, aber es ist schon weit mehr als 100 Jahre her, als eine für damalige Verhältnisse ominöse Box die Glitzerwelt der Moderne erobert hatte. Im Jahre 1889 wurde nämlich ein schrankartiger Kasten geboren, der die Musikwelt revolutionieren sollte und auf Knopfdruck Ohrwürmer für die Massen erzeugte. Der Umstand, dass wir noch heute darüber berichten, zeigt schon sehr deutlich, wie beliebt sie immer noch ist. Noch erstaunlicher ist, dass heute umso mehr Menschen eine Jukebox kaufen möchten. Nennen wir es „retro Welle“ oder einfach die Erinnerung an eine längst vergangene Zeit. Auch zahlreiche Innovationen der letzten 100 Jahre konnte dem Kasten nichts anhaben. Trotzdem viel später die Schallplatte auf dem Markt kam, die CD oder DVD entwickelt wurde und noch viel später die Musik über iPods oder Smartphones die Nutzer begeistert hatte, eine Jukebox kaufen heute noch Menschen jeden Alters. Dies ist wohl einzigartig in der Geschichte!

Eine moderne Retrowelle!

Man muss hier der Fairness halber schon sagen, dass sich Menschen eine Jukebox kaufen, die natürlich etwas anders funktioniert als in ihrer ursprünglichen Form. Die Zeiten sind natürlich vorbei, man man sie dreimal mit Münzen fütterte, dreimal auf die Taste des Wunschliedes drückte und dann die Tango-Schnulze „Laila“ im Lautsprecher ertönte.

Die Kundenschicht ist bunt gemischt

Wer eine moderne Jukebox kaufen möchte, der hat heute ganz andere Auswahlmöglichkeiten. Sie gibt zwar immer noch „den Ton an“, allerdings wird sie heute mit der modernen Technik im wahrsten Sinne des Wortes gefüttert. Den memory stick, auf dem die aktuellste Musik abgespeichert wird, steckt man ganz einfach in den Kasten hinein. Münzen werden keine mehr eingeworfen und man ist auch nicht mehr von der lokalen Daten- bzw. Musiksammlung abhängig. Wer eine moderne Jukebox kaufen möchte, findet auch eine größere Auswahl als dies noch früher der Fall war. Dies hat auch mit der gestiegenen Nachfrage zu tun. Aber vom Grundprinzip ist sie gleich geblieben und genau das ist das Faszinierende daran.
Wer kauft eigentlich eine Jukebox? Die Frage ist berechtigt und die Antwort genauso divers wie sie eigentlich nicht zu erwarten wäre. Die Käuferschicht ist bunt gemischt. Meist wird sie allerdings gemietet zu unterschiedlichen Zwecken. Man findet darunter private Parties oder Firmenfeiern. Die Nachfrage ist also sehr groß.

Jukebox als Geldanlage

Wer es schlau anstellt und ein Original von Herstellern wie Wurlitzer, Seeburg oder NSM erwirbt, kann die Jukebox auch als solide Geldanlage verwenden. Dieses Sammlerstücke sind zwar etwas wartungsbedürftiger als moderne Musikboxen, allerdings sind sie relativ preisstabil und können im Wert sogar noch steigen.

Werbung? Ihre Meinung ist gefragt…

Werbung ja oder nein

WIE DENKEN SIE ÜBER WERBUNG?

Werbung ist ein Thema das mich immer wieder beschäftigt und nachdenken lässt, sowohl beruflich als auch privat.

Aktuell ist es der TV-Spot eines bekannten Margarine Herstellers. Ich finde es gut, dass die Firma jetzt auch Bio-Produkte im Sortiment hat, aber meiner Meinung nach sollten sie einfach ihre ganze Produktlinie auf bio umstellen. Ich achte eigentlich auch erst darauf welche Inhaltsstoffe meine Lebensmittel enthalten, seitdem mir meine Freundin den Anstoss dazu gegeben hat. Zuvor hat mir auch das alte Produkt der Firma ohne Bio-Siegel geschmeckt.

Worauf ich aber eigentlich hinaus möchte ist, dass uns hier die Werbung mal wieder mit vermeindlich guten Absichten die Kohle aus der Tasche ziehen will.Na klar, wissen wir doch schon, ist ja auch Sinn und Zweck von Werbekampangnen. Doch mein Anliegen in diesem Fall sind die Methoden die hier angewandt werden, wie penetrant man wieder versucht unseren Verstand zu manipulieren, um in uns den Kaufzwang zu wecken.

In dem Werbespot sieht man eine Familie vor einen riesigen Berg Haselnüssen sitzen. Der Spot soll uns suggerieren, dass wir unseren Bedarf an Nährstoffen nur decken können, indem wir einen ganzen Berg Haselnüsse verdrücken oder unseren lebenswichtigen Tagesbedarf an Mineralien durch die neue Margarine stillen. So ein Blödsinn!

Wie denken Sie über derartige Werbespots? Fallen Ihnen ähnliche Spots ein die uns für dumm verkaufen wollen?

Den aktuellen Spot kann man übrigens auf der Homepage des Herstellers betrachten, den Namen möchte ich hier aus rechtlichen Gründen nicht nennen. Aber viele namhafte Margarine-Hersteller die solch beknackte Werbespots auf ihrer Website haben gibt es nicht.

Olevano Romano

Olevano

Besuchen Sie Olevano Romano!

Traumhafte Ausblicke, Spaziergänge auf den Spuren der romantischen Maler
und eines der besten Restaurants Latiums erwarten Sie hier.

Von der U-Bahn Endhaltestelle Anagnina (A) führt uns ein Tunnel zu dem angrenzenden Busbahnhof. Den Abfahrtssteig erfragen Sie am Fahrscheinschalter. Ratsam ist es, den frühen Vormittag für Ihren Ausflug vorzusehen, die Busse verkehren sonst seltener. Nach ca. 2 Stunden interessanter Fahrt sind wir am Ziel. Ein überwältigendes Panorama erwartet uns: Eine wunderschöne bergige Landschaft mit zahlreichen reizvollen Ortschaften auf den Bergkuppen, im vergangenen Jahrhundert viel besucht von den romantischen Malern.

RomanoDie Künstler ließen sich in der Mehrzahl in Olevano Romano nieder, das um 1800 von dem Tiroler Maler Josef Anton Koch aufgrund der vielfältigen Motive entdeckt worden war. Olevano ist noch heute eine auffallend reizvolle Ortschaft, obgleich auch hier am Ortsrand unschöne Neubauten entstanden sind. Nicht weit entfernt finden wir eines der besten Restaurants Latiums mit einer traditionellem Küche, die ihres gleichen sucht. Geschmackvolle Weine der Region und absolut moderate Preise sollte Ihnen die Einkehr erleichtern. Am höchsten Punkt des Dorfes erheben sich die Ruinen der Colonna-Burg von denen Sie einen einzigartigen Rundblick über die Landschaft haben. Gehen wir entlang der Straße Richtung Bellegra, so treffen wir nach ca. 3 Kilometer auf den Eichenwald der Serpentara. Hier sehen wir die jahrhundertealten, immer wieder von den Romantikern gemalten und gezeichneten Eichen. Ein Pfad führt durch Ginstergebüsch vorbei an bizarren mit Efeu bewachsenen Kalkbrocken, „ein Stück Erde, wie für den Maler besonders hergerichtet“, so erzählt uns Ludwig Richter.

Als 1873 der begüterte Maler Edmund Kanoldt erfuhr, das der Besitzer der Serpentara den Wald abholzen und verkaufen wollte erwarb er dank einer Spendensammlung von deutschen Künstlern das Gelände und schenkte es dem deutschen Kaiser, der es als Stiftung dem Reich vermachte. Seitdem verwaltet die Serpentara die preußische Akademie der Künste Berlin. Zwei in den Felsen eingelassene Reliefs erinnern daran. Unter einem anderem lesen wir Scheffels der Serpentara gewidmete Verse:

Italien„Hier im Zentrum der Gebirge
Lesen wir die alte Keilschrift,
Die der Haufe nie verstehen mag,
Das Gesetz des ewig Schönen“.

Der Wald mit der 1906 von Heinrich Gerhard errichteten kleinen Villa sowie die alte Künstlerherberge Casa Baldi gehören Berlin bzw. der Bundesrepublik Deutschland; in der Serpentara und in der Casa Baldi logieren deutsche Stipendiaten. Sie stehen in der Nachfolge berühmter Namen wie Gregorovius, Mommsen und Viktor von Scheffel die neben vielen anderen in der Casa Baldi wohnten, wo seit dem frühen 19. Jh. Künstler Unterkunft fanden. Wilhelm Waiblinger hingegen konnte in der Casa Pratesi die Gastfreundschaft der Olevaneser erfahren.

Das wohl aufregendste Ereignis in der langen Geschichte der Casa Baldi war ein Überfall bewaffneter Räuber 1819, bei dem der Maler Salathè und der Sohn des Hausbesitzers entführt wurden.
Den Maler, für den kein Lösegeld zu erhoffen war, ließen die Erpresser bald wieder frei, der junge Baldi kam nur gegen die Bezahlung einer beträchtlichen Summe los, die dem Vater von dem Kunsthistoriker und Mäzen Carl Friedrich von Rumohr zur Verfügung gestellt wurde. Die Malerin Luise Seidler erzählt uns ausführlich diese spannende Geschichte in ihrer Biographie.

Olevano ist fast durch das ganze 19. Jahrhundert das eigentliche Paradies der deutschen Künstler, besonders der Landschafts- und Genremaler gewesen. Vor allem die Romantiker Josef Anton Koch, Johann Christian Reinhart, Jacob Wilhelm Mechau, Heinrich Reinhold, Philipp Fohr, Franz Horny, Ludwig Richter, Carl Rottmann, Julius Schnorr von Carolsfeld und Carl Blechen und Franz Horny haben hier ihre Motive gefunden.

Franz Horny ist in Olevano in der Kirche San Rocco begraben. Er wurde kaum 26 Jahre alt.

Durch die Historie und durch seine spezifischen Örtlichkeiten ist Olevano Beispiel einer Symbiose der deutschen und der italienischen Kunstlandschaft.

Hamburg Sehenswürdigkeiten

Hamburg

Hier ein kleiner Sightseeing Vorgeschmack für alle Hamburgbegeisterten und Touristen.

Hamburg meine Perle:

Hafen

  • 13.000 Schiffe jährlich
  • Landungsbrücken
  • Containerhafen
  • Fischmarkt 5:00Uhr – 9:30Uhr
  • Hafenrundfahrt

Speicherstadt

  • 100jährig
  • weltgrößter zusammenhängender Lagerhauskomplex
  • UNSECO Welterbe
  • Wilhelminische Backsteingothik
  • steht unter Denkmalschutz

Elbphilarmonie

  • Eines der 10 besten Konzerthäuser weltweit
  • einmalige Akustik
  • Glaskonstruktion in der HafenCity
  • Kombination aus Tradition & Moderne
  • 200.000 Tonnen
  • 110m Höhe

Jungfernstieg

  • Herzstück Hamburgs
  • Geschäftszentrum
  • Flaniermeile
  • direkt am Wasser

St. Pauli Reeperbahn

  • Kiez Vergnügungsviertel
  • Tabledance
  • Discotheken
  • 930 Meter lang
  • Fussballhochburg