Barbar der sich und sein Weib tötet
"Briefe aus Italien" von Friedrich Th. Vischer

Näher gehören der römischen Welt die wundervollen Statuen im Gefechte fallender Barbaren (Gallier oder Deutschen) an, wie der sogenannte sterbende Fechter, und die herrliche Gruppe in Villa Ludovisi, ein Barbar, der den Tod der Gefangennahme vorzieht.

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Sein Weib, das er zuerst getödtet, hängt ihm wie eine geknickte Lilie im linken Arm, er selbst, gewaltig ausschreitend, stösst das Schwert von oben beim Schlüsselbein in die Brust und wirft den Kopf voll kühner Verachtung nach den Feinden zurück.
Ja, meine Freunde, da reisst man schon die Augen auf, wenn man so etwas sieht!

 
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