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Susanne und
Jürgen Mulzer, Heubergredder 2, 22297 Hamburg
Tel.: 040-5117458, Fax: 040-51493162, e-mail:
juergen@mulzer-hh.de
Vorträge zum Thema Italien / Rom
Literarische Spaziergänge in Italien
(Teil I Trient bis Rom, Teil II Neapel bis Taormina)
Lesungen aus literarischen Reisebeschreibungen und Briefen deutscher
Italienreisender des 18./19. und 20. Jahrhunderts.
Mit Diavision in Überblendtechnik und Einspielung von Musik
Als 1755 Johann Joachim Winckelmann römischen Boden betrat, setzte jene Zeit des
schöpferischen Italienerlebnisses ein, die bis in unsere Gegenwart nachwirkt. Zu ihren
schönsten Zeugnissen zählen die Briefe und Reisebeschreibungen all jener Künstler und
Dichter, die über die Alpen gezogen sind und in Italien nicht nur die Erfüllung ihrer
Sehnsucht, ihrer Träume suchten, sondern oft genug dort erst ihre wahre Bestimmung
fanden.
Goethe in Italien
Lesungen aus Goethes "Italienische Reise".
Den Texten Goethes werden Lichtbilder gegenübergestellt, die auf einer Nachreise
entstanden sind.
Stationen dieser Lesung werden sein: Verona, Vicenca, Venedig, Assisi, Rom, Neapel und
Sizilien.
Hier werden wir Palermo, Agrigent, Syracus, Catania und Taormina aufsuchen.
Mit Diavision in Überblendtechnik und Einspielung von Musik
Venezianische Spaziergänge
Impressionen aus dem bekannten und unbekannten Venedig, von
verwinkelten Gassen, verwunschenen Plätzen,
romantischen Palästen, vom Canal Grande und dem Markusplatz
Mit Diavision in Überblendtechnik, Einspielung von Original-Ton und Musik
Literarische Spaziergänge in Venedig
Ausschnitte aus Briefen, Tagebucheintragungen und Reisebeschreibungen
geben ein lebendiges und faszinierendes Bild dieser einzigartigen Stadt.
Vielstimmig laden sie zu einer literarischen Reise nach Venedig ein.
Mit Diavision in Überblendtechnik und Einspielung von Musik
Römische Spaziergänge (Teil I-IV)
Auf verschiedenen Spaziergängen warten bekannte Plätze, stille
Winkel,
vergangene Zeiten und geruhsame Ausblicke auf das Publikum.
Die Kunst und Kultur dieser faszinierenden Stadt
sowie Rundgänge auf den Spuren der Deutschen im Rom des 18./19. Jahrhunderts
stehen im Mittelpunkt dieser Vorträge.
Mit Diavision in Überblendtechnik, Einspielung von Original-Ton und Musik
Goethe und seine Zeitgenossen in Rom
Lesungen aus literarischen Reisebeschreibungen und Briefen Goethes,
seines Freundeskreises und seiner Zeitgenossen in Rom.
Mit Diavision in Überblendtechnik und Einspielung von Musik
Literarische Spaziergänge in Rom
Lesungen aus literarischen Reisebeschreibungen und Briefen
deutscher Romreisender des 18./19. und 20. Jahrhunderts.
Ich hatte mir von Menschen, Bildern und Büchern so viel von Rom erzählen lassen,
daß ich tout bonnement glaubte, ich sei so gut darin zu Hause als in Berlin oder Dresden.
Ich hab auch alles ganz richtig gefunden, das Coliseum, das Pantheon, die uralten
Obelisken,
die geschwätzigen Fontainen, alles!
Aber alles ganz anders, schärfer, bestimmter, manches grandioser, vieles kleiner.
Wer nicht geliebt hat, weiß nichts von Liebe, und hätte er tausend Liebeslieder gelesen;
wer nicht in Rom war, hat keine Vorstellung von Rom.
Ida Gräfin Hahn Hahn, Schriftstellerin, Rom 1840
Mit Diavision in Überblendtechnik und Einspielung von Musik
Auf den Spuren der deutschen Künstler des 18./19. Jahrhundert
im Stadtbild des heutigen Rom
Anhand eines Vortrages mit Lichtbildern werden die Wohnhäuser und
topographischen Lebensräume deutscher Romreisender
(Künstler, Dichter, Gelehrte etc.) im 18./19. Jahrhundert beschrieben. den Lichtbildern
werden Texte dieser Reisenden
ergänzend zur Seite gestellt, so daß sie zusammen ein anschauliches Bild deutschen
Lebens in Rom zu jener Zeit vermitteln.
Mit Diavision in Überblendtechnik und Einspielung von Musik
Deutsches Künstlerleben in Rom - die Romantik
Lesungen von literarischen Reisebeschreibungen und Briefen.
Mit Klaviermusik der Zeit und Lichtbildern in Überblendtechnik.
Die deutsche Romantik, eine der genialsten und
vielschichtigsten Epochen der Kunst, hat viele Facetten.
Das Zentrum der Hochromantik war Rom und seine Umgebung.
Hier fanden sich die Lukasbrüder, unter ihnen die Brüder Olivier, Pforr, Overbeck, Veit,
Schnorr und Cornelius.
Hier arbeiteten die Frühvollendeten Fohr und Horny, war der alte, bärbeißige Koch den
Jungen Lehrer und Vorbild.
Ein Ausflug nach Olevano wird diesen Vortrag ergänzen.
Mit Diavision in Überblendtechnik und Einspielung von Musik
Zu den Vorträgen und Veranstaltungen, die insbesondere
das deutsche Künstlerleben behandeln,
möchte ich Ihnen sehr den Vortrag von Dr. Domenico Riccardi, Spoleto, empfehlen mit dem
Titel:
"Die Bedeutung Olevanos für die deutschen Künstler des
frühen 19. Jahrhunderts"
Dr. Domenico Riccardi ist in Olevano geboren und verbrachte seine
Jugendzeit in dieser Gemeinde östlich von Rom.
Nach einem Studium der Sprach- und Literaturwissenschaften an der Universität Rom (1970)
vertiefte er seine Ausbildung,
dank eines Stipendiums von deutscher Seite, an der Universität in Heidelberg, 1990
schloß er sein zweites Studium der Kunstgeschichte
mit Promotion an der Universität Perugia ab. Er ist Kenner auf dem Gebiet der
künstlerischen Widerspiegelung seines Heimatortes durch europäische Künstler des
frühen 19. Jahrhunderts. Zahlreiche Publikationen sind von ihm zu diesem Thema bereits
erschienen. Domenico Riccardi ist als Kunsthistoriker Präsident der Associazione Amici
del Museo di Olevano, der sich auch viele deutsche Kunstliebhaber verbunden fühlen.
Schwerpunkt dieser Vereinigung ist die Einrichtung eines Museums (1997 erste große
Ausstellung der deutschen Romantiker in der Villa de Pisa in Olevano), um die lange
Tradition von Olevano als Ausbildungsstätte von deutschen Malern und Schriftstellern an
einem würdigen Ort zu dokumentieren. Dadurch, daß Olevano - trotz der auch in Italien
erschreckend um sich greifenden Zersiedelung - in seiner Ortsgestalt und in dem Verhalten
seiner Bewohner soviel von der Faszination aus der Zeit der Romantiker bewahren konnte,
könnte es ein Modell für einen kulturbewußten, sanften Tourismus mit
gesamteuropäischem Bewußtsein werden.
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