DIE VERANSTALTUNGSREIHE

"ITALIEN / ROM IM FORUM"







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Idee und Realisation:  Jürgen Mulzer

  
Veranstalter:

Die Hochschule für Musik und Theater,
das Istituto Italiano di Cultura,
die Società Dante Alighieri
Deutsch - Italienische Gesellschaft e. V., Hamburg
sowie die Casa di Goethe in Rom

 

 

 

 

 

 

 


Ort:

Forum der Hochschule für Musik und Theater, Hamburg
Das Forum ist ein größeres Theater, es bietet 465 Zuschauer Platz

 

 

Grußwort

"Ich kann sagen, daß ich nur in Rom empfunden habe, was eigentlich ein Mensch sei. Zu dieser Höhe, zu diesem Glück der Empfindung bin ich später nie wieder gekommen". Viele der zahllosen Rom-Reisenden, ob bildende Künstler, Dichter, Literaten, Diplomaten, Adelige oder Musiker, haben - wie der oben zitierte Goethe - Rom als den Höhepunkt ihrer Italienreise empfunden. Nicht wenige von ihnen haben die Stadt später zu ihrem Lebensmittelpunkt gemacht und so zur Bildung einer deutschen Kolonie beigetragen. Auf dem berühmten protestantischen Friedhof nahe der Cestius-Pyramide sind einige der herausragenden Persönlichkeiten dieser Kolonie begraben, unter ihnen auch der Sohn Goethes selbst.

Das anhaltend große deutsche Interesse an der italienischen Kultur hat sich schließlich durch die Gründung einer großen Zahl von kulturellen Einrichtungen auch institutionell so verfestigt, daß man mittlerweile von einer beispiellosen kulturellen Präsenz unseres Landes in Italien sprechen kann. Allein in Rom ist Deutschland mit dem Goethe-lnstitut, dem Archäologischen Institut, dem Historischen Institut, der Villa Massimo und der Bibliotheca Hertziana hochkarätig vertreten. Die deutschen Institute sind in unserem Gastland begehrte Partner des kulturellen Lebens, ihre Leistungen werden hoch geschätzt.

Ich begrüße daher, daß die Hamburger Hochschule für Musik und Theater sich entschlossen hat, in Zusammenarbeit mit dem italienischen Kulturinstitut und der Gesellschaft Dante Alighieri, der deutschen kulturellen Präsenz in Rom eine Veranstaltungsreihe zu widmen.

Ich freue mich insbesondere, daß die Hochschule für Musik und Theater unserem jüngsten römischen Institut, der Casa di Goethe, eine eigene Veranstaltung widmen wird. Kein literarisches Kunstwerk bringt die enge kulturelle Verbundenheit Deutschlands und Italiens so symbolhaft zum Ausdruck wie Goethes "Italienische Reise". Insofern ist es ein Vorgang von besonders kulturpolitischer Bedeutung, daß das Haus, das den berühmten deutschen Dichter während seiner Italienreise aufnahm, seit wenigen Monaten der Öffentlichkeit wieder zugänglich ist.

Besondere Erwähnung verdient die Tatsache, daß die Veranstalter zugunsten eines der bedeutenden römischen Kulturdenkmäler, des schon erwähnten protestantischen Friedhofs, auf die Erhebung von Eintrittsgeldern verzichtet haben. Diese Initiative begrüße ich ganz besonders und wünsche der Veranstaltungsreihe "Rom im Forum" großen Erfolg.

Dr. Dieter Kastrup, Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in Italien

 

 

 

         1993  "Italien im Forum"

Ausverkauft!

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          1997  "Rom im Forum"

Ausverkauft!

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       1998  "Goethe in Rom"

Ausverkauft!

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    1998  "Römische Spaziergänge"

Besuch der schönsten Stätten Roms
Mit Dia-Vision in Überblendtechnik und   italienischer Musik des18./19.Jahrhunderts.

 

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   1999    Fotoausstellung

Jürgen Mulzer "Faszinierende Antike -
                 Fotografien aus den Museen Roms"

Eröffnet wurde diese Ausstellung durch einen Vortrag von
Dr. Paolo Liverani, Direktor der Antikenabteilung der
Vatikanischen Museen in Rom.

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    1999   "Der Blick des Dichters"

                 Antike Bildwerke in Rom in der Sicht von
                       Künstlern, Dichtern und Gelehrten.

  Julia Malik las aus Texten
  des 18., 19. und 20. Jahrhunderts
 

  Mit Lichtbildern und Klaviermusik der Zeit

 

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1999                            Ausverkauft!

    "GOETHE IN ITALIEN"

Ulrich Wildgruber
las aus Goethes "Italienische Reise"

mit Dia-Vision in Überblendtechnik auf Großbildleinwand
Photographie: Jürgen Mulzer

und italienischer Klaviermusik der Zeit
am Flügel: Gabriele Cervone

 

 

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Ausverkauft!

       Aufgrund der großen Nachfrage:

       Freitag, den 15.10. 1999, 19.30 Uhr, Forum der Hochschule:

      "Römische Spaziergänge"

  Jürgen Mulzer zeigt Ihnen sein Rom

Bekannte Plätze, stille Winkel, vergangene Zeiten
und geruhsame Ausblicke warten auf das Publikum.
Insbesondere der erste Spaziergang wird den Spuren der Deutschen
im Rom des 18./19. Jahrhunderts folgen.

Erleben Sie Rom in einer multimedialen Inszenierung:
Mit Dia-Vision in Überblendtechnik
und Videofilm auf Großbildleinwand.

Sie hören die Musik von:
Ottorino Respighi, Johann Sebastian Bach,
Giovanni Battista Vitali, Antonio Vivaldi,
Gianna Nannini, Adriano Celentano
und Antonello Venditti.

 

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    Sonntag, den 14. 11. 1999, 11.00 Uhr, Forum der Hochschule:

      "Der Protestantische Friedhof
           an der Cestius Pyramide in Rom"

Der internationale Friedhof der Fremden in Rom, die nicht der katholischen Kirche angehörten - ein Friedhof mit berühmten Namen, wie z. B. Johann Wolfgang von Goethes Sohn August, die Humboldt-Söhne Wilhelm und Friedrich, die englischen Romantiker Keats und Shelley. Dem Kirchhof reisender Adliger, Dichter, Künstler und Wissenschaftler bei der Cestius-Pyramide, diesem Locus amoenus, dieses lieblichen Parks inmitten einer modernen Weltstadt, der auch die Lebenden zu Ruhe und Einkehr   einlädt, haben wir eine Matinee im traurig-schönen November gewidmet.

Einführung
Dr. Friedrich Ruth, Botschafter a. D., Bonn
Präsident der Vereinigung Deutsch-Italienischer Kultur-Gesellschaften
Schirmherr der Veranstaltungsreihe "Italien / Rom im Forum"

Vortrag
Der Friedhof bei Cestius in Rom - religiöse Minderheiten im Schatten des päpstlichen Rom
Dr. Wolfgang Krogel, Berlin

Lesung aus Briefen und Reisebeschreibungen
Julia Malik

Klaviermusik der Zeit
Am Flügel: Gabriele Cervone

 Lichtbilder in Überblendtechnik auf Großbildleinwand
Photographie und Idee der Veranstaltung: Jürgen Mulzer

Eintritt frei

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Geplante Veranstaltungen im Jahr 2000

 

Samstag 10.6. 2000

19.30 Uhr  Forum der Hochschule für Musik und Theater

"Spaziergänge in Italien"

Als 1755 Winckelmann römischen Boden betrat, setzte jene Zeit des schöpferischen Italienerlebnisses ein, die bis in unsere Gegenwart nachwirkt. Zu ihren schönsten Zeugnissen zählen die Briefe und Reisebeschreibungen all jener Künstler, Dichter, Gelehrten und Staatsmänner, die seit Winckelmann über die Alpen gezogen sind und in Italien nicht nur die Erfüllung ihrer Sehnsucht, ihrer Träume suchten, sondern oft genug dort erst ihre wahre Bestimmung fanden.

Lesungen von literarischen Reisebeschreibungen und Briefen deutscher Italienreisender des 18./19. und 20. Jahrhunderts.

Mit Diavision in Überblendtechnik auf Großbildleinwand und italienischer Klaviermusik.

 

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11.10. - 29.11. 2000 jeden Mittwoch 19.30 Uhr

 

Roma 2000

Jürgen Mulzer

"Rom – Wege durch die Stadt"

Rom multimedial

8 Vorträge in einem besonders schönem Saal
mit Lichtbildern in Überblendtechnik,
Videofilm, Musik und Toneinspielungen,
sowie Lesungen von literarischen und kunsthistorischen
Texten aus Briefen und Reisebeschreibungen Romreisender
(Künstler, Dichter und Gelehrter etc.) des 18./19. und 20.Jahrhunderts.

Es liest Julia Malik

  Die Kunst und Kultur dieser faszinierenden Stadt mit den
Schwerpunkten: Antike, Renaissance, Barock, deutsches
Künstlerleben im 18./19. Jahrhundert stehen im Mittelpunkt
dieser Vortragsreihe. Ausflüge in die Umgebung Roms (Ostia Antica, Olevano Romano, Tivoli) werden diese Reihe ergänzen.

Dauer eines Vortrages ca. 1,5 - 2 Stunden
Zeitraum: 11.10. - 29.11. 2000 jeden Mittwoch 19.30 Uhr

Eintritt nur für alle 8 Vorträge: DM 180.-
Teilnehmer: min. 50, max.70!


Anmeldungen werden ab sofort entgegengenommen.

Kontakt, und weitere Informationen unter:

Jürgen Mulzer - Heubergredder 2 - 22297 Hamburg
oder per e-mail: juergen@mulzer-hh.de

 

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Sonntag, 15.10. 2000
11.00 Uhr  Forum der Hochschule für Musik und Theater

 

"Wilhelm Waiblinger -
      ein deutscher Dichter der Romantik in Italien"

Lesungen aus seinen Reisebildern und Briefen

mit Diavision in Überblendtechnik auf Großbildleinwand
und italienischer Klaviermusik

Wilhelm Waiblinger
Heilbronn 21. November 1804 - 17. Januar 1830 Rom
Dichter, Essayist und Reiseschriftsteller

Er war ein Bürgerschreck, ein Bohemien und Vagabund. Die Feder stand ihm schon früh zu Gebote, um mit Shakespeare zu wetteifern, und wenn er sich gerade in der rechten Stimmung befand und ein Messer zur Hand war, so führte er es gegen die eigene Brust, um einer jungen Stuttgarter Dame das Schaudern zu lehren. Er war vielseitig begabt und beherrschte zeitig das poetische Instrumentarium der Stuttgarter Klassizisten. Er schloß enge Freundschaft mit dem jungen Eduard Mörike.

Seine «Wanderungen in Italien», die 1828 in der Dresdner Abendzeitung erschienen, waren glänzende Reise-Feuilletons, die den sicheren Blick des Autors für das pittoreske Volksleben verrieten, das er weit höher schätzte als das penetrant zur Schau gestellte Interesse der Bildungsreisenden aus dem Norden. Er lernte den Dichter Platen und den Historiker Ranke kennen, war unterwegs in Süditalien und auf Sizilien, bestieg den Ätna, sammelte neapolitanische Volkslieder, immer getrieben von Unrast und Not, die ihn zum unausgesetzten Produzieren zwang, obwohl er schon an der Schwindsucht darniederlag. Waiblinger starb völlig verarmt, bis zuletzt gepflegt von seiner römischen Geliebten, und wurde auf dem protestantischen Friedhof an der Pyramide des Cestius begraben.

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Wilhelm Waiblinger, Selbstbildnis
Federzeichnung aus Tübinger Zeit

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